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Elsässer Riesling-Sauerkraut

Als Gemüsebeilage zu ländlichen Gerichten (cuisine du terroir) geeignet. Diese Beilage wird bei uns grundsätzlich aus rohem, nicht pasteurisiertem Sauerkraut gekocht. Wer Gelegenheit hat, in der Schweiz den „Suurchabis roh“ von Masshard zu kaufen, wird mit dem Ergebnis zufrieden sein. Dieser Suurchabis ist z.B. in der Migros erhältlich.

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Zutaten
  • 475g rohes Sauerkraut (Suurchabis)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Prise Zucker
  • etwas Entenfett (zurückbehalten vom Confit de canard und eingefroren)
  • 250ml Wädlibrühe oder eine andere selbstgemachte Bouillon
  • 150ml Elsässer Riesling
  • 1 mittlere mehligkochende Kartoffel, z.B. Victoria
  • ein paar getrocknete Wacholderbeeren
  • Pfeffer aus der Mühle, ggf. etwas Salz
Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden, mit einer Prise Zucker in etwas Entenfett andünsten.  Das Sauerkraut in einem Sieb gut ausdrücken. Je nach Säuregrad spült man im Elsass das Kraut kurz ab. Ich ziehe vor, am Ende des Garens das Zuviel an Säure mit ein wenig Zucker abzumildern.

Das Sauerkraut zu derZwiebel  und dem Knoblauch geben, mit der Bouillon und dem Wein angießen, die Kartoffel fein gerieben hinzufügen.

Die Wacholderbeeren mit Hilfe eines Topfs quetschen, damit das Aroma freigesetzt wird, und zum Kraut geben. Bei kleinem Feuer garen, bis das Kraut weich, aber noch bissfest ist.

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Am Ende der Kochzeit (60 bis 80 Minuten) bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

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Tipp: Das fertig zubereitete Sauerkraut kann ohne Qualitätsverlust eingefroren werden. Bei uns genügt ein Viertel der zubereiteten Menge (250g) als Beilage für 2 Personen.

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Elsässer Fleischtarte (Tourte de la vallée)

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Zutaten:
  • 1 Schalotte
  • 2 Zehen Knoblauch
  • etwas Butter
  • 300g Hackfleisch (Rind oder gemischt)
  • geriebenes Weißbrot (oder Paniermehl einer guten Bäckerei)
  • 1 Ei
  • 1 Handvoll Petersilie, fein geschnitten
  • schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 1 Prise Lebkuchengewürz
  • 2-3 EL Brandy
  • 320g Butter-Blätterteig
Zubereitung

Schalotte und Knoblauch kleinschneiden, in der Butter anrösten. Zum Fleisch geben, mit dem geriebenen Brot, dem Eiweiß, der Petersilie und dem Brandy zu einem festen Teig kneten. Mit den Gewürzen abschmecken. Eine passende beschichtete Form mit Blätterteig auskleiden, den Fleischteig hineingeben, mit Blätterteig bedecken. Die Ränder rundum gut verschließen (bördeln), mit der Gabel Verzierungen eindrücken. Mit dem restlichen (zuvor übergestandenen) Teig Verzierungen anbringen, z.B. Ringe über den ausgeschnitten Löchern. Mit dem übriggebliebenen Eigelb gut einstreichen. Bei 200°C (Konvektion) 20 Minuten anbacken, dann bei 160°C fertigbacken. Insgesamt 1 Stunde.

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Serviervorschlag: Mit geraffelter Möhre anrichten. Dazu passt Kartoffelsalat sowie ein Elsässer Weißwein, z.B. Pinot blanc oder Pinot gris.

Elsässer Speck-Gugelhopf

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Zutaten
  • 220ml Wasser
  • 8g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 500g Weissmehl
  • 100g Butter
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 150g feingeschnittener, magerer Speck
  • ein paar Zweiglein Thymian
  • ein paar Blätter Salbei
  • 200g Walnüsse (ohne Schale gewogen)
  • weitere 30g Butter
Zubereitung

Hefeteig aus Wasser, Hefe, Zucker, Mehl und Butter (ev. 1 Ei) herstellen.

Die Walnüsse schälen, ca. 20 schöne Hälften beiseite legen, die übrigen in einem Gefrierbeutel zerdrücken. Die Kräuter bei 80°C trocknen, durch ein Sieb reiben.

Salz, Kräuter, Pfeffer, zerdrückte Walnüsse und den feingeschnittenen Speck in den Teig kneten. Den Teig für ca. 20 Std kaltstellen (5°C).

Die Gugelhopfform (aus Blech, Ø22cm) dick mit den 30g Butter einstreichen, und mit den halben Walnüssen belegen. Den Teig rundherum einlegen.

Diesen Teig nochmals mind. 1 Stunde gehen lassen. Dann bei ca. 200°C 1 Stunde backen. Lauwarm zu essen. Ideal dazu ein Elsässer Pinot gris oder ein Riesling.