{"id":438,"date":"2010-03-01T20:37:38","date_gmt":"2010-03-01T19:37:38","guid":{"rendered":"http:\/\/koch-kultur.org:8080\/?p=438"},"modified":"2025-05-07T16:12:37","modified_gmt":"2025-05-07T14:12:37","slug":"gulyasch-poerkoelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.koch-kultur.org\/index.php\/2010\/03\/01\/gulyasch-poerkoelt\/","title":{"rendered":"Gulyasch \/ P\u00f6rk\u00f6lt"},"content":{"rendered":"<h6><strong>Gulasch oder genauer: P\u00f6rk\u00f6lt<\/strong><\/h6>\n<figure id=\"attachment_439\" aria-describedby=\"caption-attachment-439\" style=\"width: 474px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.koch-kultur.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gulyasch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-439 size-large\" src=\"https:\/\/www.koch-kultur.org\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Gulyasch-734x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"661\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-439\" class=\"wp-caption-text\">(zum Vergr\u00f6\u00dfern auf das Bild klicken)<\/figcaption><\/figure>\n<h6><strong>Vorbemerkungen<\/strong><\/h6>\n<p>Bei allen Schmorgerichten ist es sehr wichtig, das Fleisch nicht bei zu hoher Temperatur zu garen. Es gilt, den Punkt vor dem Kochen zu erwischen, es darf h\u00f6chstens simmern. Deshalb ist eine Zubereitung im Drucktopf mit Temperaturen weit \u00fcber 100\u00b0C ein absolutes &#8222;no-go&#8220;.<\/p>\n<p>Lange Zeit habe ich das Rezept mit Schweinefleisch zubereitet, so wie es mir ein geb\u00fcrtiger Ungar in den 70er Jahren beigebracht hat. Inzwischen bin ich auf eine bessere Variante gekommen, dank der Teilnahme an der &#8222;Mampf-Gruppe&#8220; im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Usenet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Usenet<\/a> (<a class=\"postlink\" href=\"news:\/\/de.rec.mampf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">news:\/\/de.rec.mampf<\/a>). Konni Scheller (sen.), seines Zeichens\u00a0 Wirt des ehemaligen <a class=\"postlink\" href=\"https:\/\/www.roterochs.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Roten Ochsen<\/a> im fr\u00e4nkischen Forchheim, empfiehlt Rindfleisch von der Wade. Dank des hohen Bindegewebsanteils ergibt sich eine wundervolle Konsistenz und ein hervorragender Geschmack. Es ist wichtig, dass das verwendete Fleisch nicht zu mager ist.<\/p>\n<h6>Zutaten<\/h6>\n<ul>\n<li>900-1000g Rinderwade (jarret de b\u0153uf)<\/li>\n<li>400g Zwiebeln (etwa die H\u00e4lfte der Fleischmenge ohne Knochen)<\/li>\n<li>3 Zehen Knoblauch<\/li>\n<li>Prise Zucker<\/li>\n<li>2 Gem\u00fcse- oder Spitzpaprika<\/li>\n<li>3 kleine M\u00f6hren<\/li>\n<li>10-15g Rosenpaprikapulver<\/li>\n<li>K\u00fcmmelsamen<\/li>\n<li>250ml Wei\u00dfwein<\/li>\n<li>Salz, Pfeffer<\/li>\n<li>2 mittlere Kartoffeln<\/li>\n<\/ul>\n<h6><strong>Zubereitung<\/strong><\/h6>\n<p>Rinderwade (jarret de b\u0153uf) ausbeinen, in mundgerechte W\u00fcrfel schneiden. Das Mark aus dem Knochen dr\u00fccken, kleinscheiden, auslassen. In diesem Fett das Fleisch anbraten, und in den Schmortopf geben. Die vom Mark befreiten Knochen ebenfalls.<\/p>\n<p>Zwiebeln, nicht zu fein gew\u00fcrfelt, ebenfalls den kleingeschnittenen Knoblauch, mit einer Prise Zucker anbraten, in den Schmortopf geben.<\/p>\n<p>Das\u00a0 Paprikapulver hinzugeben, ebenso die geschnittene Gem\u00fcsepaprika, oder auch Spitzpaprika. Je nach Wunsch etwas K\u00fcmmelsamen hineingeben .<\/p>\n<p>M\u00f6hren sch\u00e4len, in 10mm dicke Scheiben geschnitten, dazugeben. Salzen, Pfeffern. Als Salz eignet sich am besten das graue, ungereinigte Meersalz.<\/p>\n<p>Mit der Mischung aus halb Wei\u00dfwein, halb Wasser knapp bedecken, aufkochen. 3 bis 4 Stunden schmoren lassen. Eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit 2 mittelgro\u00dfe Kartoffeln, in mundgerechte W\u00fcrfel geschnitten, hinzugeben.<\/p>\n<p>Das Gericht mit gr\u00fcnem Salat, sowie mit Brot oder Kartoffelkn\u00f6deln servieren.\u00a0 Ideal passt dazu ein ungarischer oder \u00f6sterreichischer Rotwein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gulasch oder genauer: P\u00f6rk\u00f6lt Vorbemerkungen Bei allen Schmorgerichten ist es sehr wichtig, das Fleisch nicht bei zu hoher Temperatur zu garen. Es gilt, den Punkt vor dem Kochen zu erwischen, es darf h\u00f6chstens simmern. Deshalb ist eine Zubereitung im Drucktopf mit Temperaturen weit \u00fcber 100\u00b0C ein absolutes &#8222;no-go&#8220;. 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